29. Mai 2013

Alles


Seit 2 Monaten kein Eintrag mehr, aber ich habe eine gute Entschuldigung: Es lag einfach soo viel an, sodass ich keine Zeit hatte... Aber trotzdem: Sorry, dass ihr so lange auf was neues warten musstet...
Mit diesem Eintrag werde ich vermutlich die 10.000 Clicks ueberschreiten- Danke, dass ihr so interessiert in meinem Jahr ward und seid, ob ich euch nun kenne oder nicht!

 Seit mein letzter Post am 26.03. rausgekommen ist, ist sehr viel passiert: Die Skisaison war vorueber, meine Haare sind nachgewachsen, ich bin fertig mit Schule, und und und.

Wird wieder ein laengerer Eintrag, also viel Spass beim Lesen!


Aztec Ruins

Ich fange mal kronologisch an: An dem Tag, als ich den letzten EIntrag veroeffentlicht habe, waren meine Gastmutter und ich in den Aztec Ruinen. Der Grund, warum ich das noch nicht mit veroeffentlich hatte, ict weil ich den Blogpost um 2 Uhr morgens vertiggestellt und hochgeladen habe und wir erst spaeter die Ruinen besichtigt haben.

Ein grosser Bestandteil des Mittleren Westens (Wilder Westen) ist immer noch die Indianische Kultur, die sich ueber die Zeit natuerlich aber auch veraendert hat. Fuer die Leute die nicht genug drueber wissen, schreibe ich mal eine kurze Uebersicht: Die amerikanischen Ureinwohner, Indianer wie wir sie heute nennen, lebten auf dem Land der heutigen USA ein Leben ohne groessere Technik. Als Einwanderer mit moderner Technik von Europa in Nordamerika ankamen, wurden die Indianer immer weiter westlich gedraengt, da die Europaer an der Ostkueste der Staaten ankamen. Viele indianische Staemme wurden ausgerottet und manche in Reservationen gesteckt. Da wo die Reservationen waren und sind, wurde dann spaeter Erdoel und Erdgas gefunden, sodass die Indianer nun reicher sind als manche Weisse. Viele Casionos, so wie in Ignacio, 30 Minuten von Durango, wurden von Indianern auf deren Grund eroeffnet, und  damit verdienen sie nauerlich auch Geld.
Naja, das war eher eine lange Kurzuebersicht...
Die Aztec Ruinen (NM), mittlerweile ein National Monument sind die Ruinen einer Indianerstadt und noch sehr gut erhalten. Die Indianer lebten an verschieden Orten in der Four Corners Region, die Aztec Ruinen, Hovenweep und Mesa Verde sind da nur ein paar Namen (siehe unten).
Die Pueblo (Dorf) Indianer lebten in Steinhaeusern. Kivas waren runde Gebaeude, die fuer religioese Zwecke genutzt wurden, und in denen die Indianer im Winter die meiste Zeit verbracht haben, denn Warum versuchen mehrere Orte zu heizen, wenn man an einem Ort zusammen leben kann und man dann nur den heizen zu braucht? (Keine Ahnung, ob das jetzt gute Grammatik war, oder nicht..)

Fotos von den Ruinen:







Ostern

Ostern war 4 Tage spaeter und es auch nicht wirklich so ein grosser Deal in den USA, meine Gastmutter und ich haben aber Eier angemalt und am Ostersonntag lecker Brunch gehabt.




Skisaison 

Die Skisaison ging am ersten Aprilwochenende in Telluride zu Ende, also sind ich und meine Freunde nochmal ruebergefahren und haben zwei Tage genossen. Es lag zwar noch Schnee, aber es war shon so warm, dass wir ohne Helm und in Tshirt gefahren sind.


Mesa Verde

Mesa Verde ist ein weiterer Ort, wo die Indianer mal gelebt haben, und Uta und ich waren am zweiten Aprilwochenende da. Mesa Verde ist spanisch und bedeutet Gruene Platte und das sieht man auch. Mesa Verde ist wirklich ein gigantischer, flacher gruener Huegel. Mesa Verde war die Hauptstaette der Indianer, obwohl man nicht weiss, waum genau. Hier haben die Indianer in Raeumen, die direkt im Fels waren, gelebt, aber seht es unten selbst. Auch hier weiss man nicht, warum die Indianer so ploetzlich die Staette verlassen haben. Spekulationen sind Krankheiten, Unffruchbarkeit der Felder, Duerre....














Hovenweep

Hovenweep (UT), Ueberaschung, ist wieder ein alte Indianerstaette, die ich besichtigt habe.

Hovenweep ist eher klein, damit es aber nicht langweilig ist, habe ich mir zwei schoene Wunden zugezogen...











Ich spiele jetzt auch Fussball in der Liga die vom Rec Center bereitgestellt wird. Ein paar Freunde und Lehrer von meiner Schule haben ein Team fuer die Liga gegruendet und da hab ich mir gedacht: Warm nicht?

Anfang Mai haben sich die PAX Austauschschueler hier in der Region (das waere ich in Durango und dann 8 Leute in Bayfield, obwohl Durango 14mal grosser als Bayfield ist) zum bowling im Casino in Ignacio getroffen. Ich konnte mal wieder mit Javier (mein ehemaliger spanischer Gastbruder) reden und die Halbjahrsschueler an der Bayfield High kennenlernen.



Im Fruehling und Sommer (Bis jetzt), ist dann auch der Schnee in den hohen Bergen geschmolzen sodass wir wieder Wasser im Animas River und im Junction Creek haben. Weiss nicht, ob ich das erzaehlt hatte, aber Junction Creek ist in meinem Garten und meine Gastmutter hat Wasserrechte, also koennen wir immer den Rasen sprengen, und die Blumen waessern, was dann in einem richtig schoen gruenem Garten ended:





Die bluehende Natur, das Wandern und Rafting lockt auch die Touristen an. Wenn ich manchmal downtown bin, fuehlt es sich so an, als haette sich die Einwohnerzahl vervierfacht...
Ausserdem war letztes Wochenende das beruehmte, alljaehrige Iron Horse Rennen, wo 4000 lokale und internationale Fahrradfahrer den Zug auf dem Weg nach Silverton (43 Meilen) verfolgen. Das Iron Horse ist eine alte Tradition, die erstamals von zwei Bruedern betrieben wurde. Die schnellsten Fahrer brauchen nur etwa 2 Stunden und 45 Minuten fuer die lange Strecke mit vielen Anstiegen. Mein ehemaliger Gastvater Steve macht auch immer mit und dieses Jahr hat er, trotz 55 Jahren auf dem Buckel, nur 3 Stunden und 20 Minuten gebraucht.



Dienstag, also gestern war ich auch schon mit meiner High School Karriere hier fertig, zehnte Klasse hier geschafft.  Letzten Freitag hatten wir Avisory olympics wo all die verschiedenen Advisory Gruppen in verschiedenen Wettkaempfen gegen einander antreten. Jede Gruppe hat ausserdem ein Motto und hat sich dann, dem Motto gemaess, verkleided. Wir waren Rednecks und haben uns sogar den ersten Platz gesichert, indem wir alle Wettkaempfe gewonnnen hatten. 



Gestern war dann mein TPOL (Transitional Presentation of Learning) was das Ende des Jahres symbolisiert. Es war ein Interview in dem die Sophomores sagen mussten, warum sie fuer die elfte Klasse qualifiziert sind. Ich habe bestanden, es gab ja eh keinen Grund mich nicht zu versetzen, wenn ich eh die zehnte Klasse in Deutschland wiederhole. Ich musste mich dann auh von meisten Lehrern verabschieden, was sehr schwer war, weil die Lehrer hier so cool waren und man doch schon eine Beziehung zu ihnen aufgebaut hatte.

Am Memorial Day (Montag) waren Uta und ich bei den Bar D Wranglers (Ich hatte schon mal von deren Weihnachtskonzert berichtet), und es war wieder sehr schoen. Alle denken immer, dass die Country- Musik machen aber das stimmt nicht; es ist Unterhaltung, verpackt in Musik die manchmal nach Country klingt. Man kann sich ein Essen auswaehlen, was dann im Militaer- Stil (Blechplatten, in der Schlange stehen) serviert wird. Nach dem essen beginnt dann die Show.




Morgen ist Javier's letzter Tag in den USA (die Schule war in Bayfield schon seit 2 Wochen aus) also werden wir noch mal was zusammen machen, danach habe ich noch ein Fussballspiel.
Am Freitag ist dann auch schon meine Abschiedsparty, bis jetzt kommen 40 Leute... Wird auf jeden Fall auch noch sehr traurig, aber wie man so schoen sagt
"Don't cry because it's over, smile because it happened."
 Mein Flug zurueck nach Deutschland geht am 15. Juni und ich lande dann in Hannover am 16., also noch ein wenig Zeit, die ich auch nutzen werde.
Uta und ich wollen noch zu den Four Corners und zum Monument Valley, ausserdem nah Albuquerque. Meine Freunde und ich planen ausserdem eine kleine Colorado Tour, falls noch Zeit ist.

Bis Bald

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